Thriller

Rezension Das Netz von Fredrik Olsson

Das Netz

Inhalt

Ein Stromausfall hält Stockholm auf Trab. Mehrere Stunden geht nichts mehr, kein Lift, keine Metro und kein Handynetz. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums gerät ins Radar der Ermittlungen, weil er nach ominösen Emails zu einem Treffen mit einem Unbekannten geht und genau in diesem Moment der Strom ausfällt. Als Kryptologe hätte er zweifelsohne genug Know-How um zu einem Terroristen zu werden. Weitere Ermittlungen ergeben, dass seine drogenabhängige Tochter zum Zeitpunkt X in einem Internetcafe eine verhängnisvolle CD in einen Computer schob – was hat es mit dieser CD auf sich? Was hat sie mit dem Fall zu tun? William flieht nach Polen – er will die Person ausfindig machen, die er als einziger als Absender der ominösen Emails in Betracht zieht. Doch in Polen erlebt er weitere Überraschungen! Der Feind scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein….

Eindruck

Die Story ist spannend geschrieben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man fiebert mit William und seiner Exfrau Christina mit und will wissen, was es mit der Tochter auf sich hat und wer dahinter steckt.

Was ich allerdings etwas verwirrend fand, waren die Perspektivwechsel. Es waren hier nicht nur personenbezogene Perspektivwechsel, sondern teilweise auch Zeitsprünge und das fand ich ein bisschen schade. Es handelt sich dabei zwar immer nur um ein paar Minuten, aber es hat mich trotzdem geärgert.

Nicht zuletzt hat das Buch eine gewisse Beklemmung ausgelöst, denn man macht sich unweigerlich Gedanken darüber, wie abhängig wir alle von dieser ganzen VerNETZung sind. Was für terroristische Möglichkeiten sich daraus ergeben und inwiefern der gläserne Mensch schon Realität ist.

Die Geschichte ist gut und als ausgesprochener Internetfan war die Geschichte für mich ein Muss! Ich werde sicherlich auch Olssons ersten Thriller „Der Code“ lesen, denn spannend schreiben kann er!

Das Netz von Fredrik Olsson ist 2016 im Piper Verlag erschienen.

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