Kreativ & Bunt

Planerliebe. Buchbunt Kreativ.

So viele kreative Internet-Präsenzen

Inspiriert von unzähligen Bildern, Videos, Accounts und Internetseiten hat es mich vor einigen Monaten auch erwischt. Die Kreativität hat heftig zugeschlagen! Aber beginnen wir langsam und von vorne:

Im September hat mich hauptsächlich eine Internetpräsenz mit der Planerliebe angesteckt. Allen voran „schuldig“ sind die Zeitmanagement-Videos von Ellathebee. Schaut euch unbedingt ihren Kanal an, sie ist so sympatisch. Das Planen war einfach genau das, was mir gefehlt hat. Jahrelang konnte ich nun meine Termine einigermassen im Kopf halten und es hat ganz gut geklappt. Aber die Kinder sind nun grösser, es sind einfach mehr Termine geworden in unserem Familienleben und da kam mir so eine organisierte Planung gerade recht. Obwohl Ella weder Bulletjournal betreibt, noch einen Filofax aktiv nutzt, inspirierte sie mich grundsätzlich zum besseren Planen.

Bulletjournal im Moleskine – funktionierte. Nicht.

Bei einigen anderen Buchbloggern, zum Beispiel bei Brösels Bücherregal und Lovelymix,  habe ich dann gesehen, dass sie ein Bullet-Journal führen. Sehr interessiert bin ich danach stundenlang durch Bulletjournaling-Accounts auf Instagram und Youtube gesurft und habe mir dann auch gleich selber ein Moleskine Notizbuch geholt und habe angefangen mit BuJo. Ich habe dieses Journal leider nicht mehr, habe es aber fleissig geführt bis Ende 2016. Das Prinzip des Bulletjournal mag ich nach wie vor und ich verwende es immer noch.

Was mich allerdings gestört hat, waren folgende zwei Punkte:

  1. Das Papier von Moleskine – beinahe jeder Stift hat durchgeschimmert, was mich extrem gestört hat
  2. Das Notizbuchprinzip an sich. Ich konnte einfach die Seiten nicht rausnehmen, wenn mich was genervt hat und das störte mich ebenfalls. Ich hab zwar in der Regel keine Fehler drin, aber ich brauche einfach Flexibilität.

Man lernt ja zum Glück nie aus und das Internet ist voller Inspiration. Also stiess ich irgendwo über den in meinen Augen altertümliche, verstaubten Filofax. Ich dachte mir: Was, das klobige Planer-Teil, das ich aus den 90ern kannte, gibts noch? Und als ich sah, wie die Leute es individualisieren und ihren ganz persönlichen Planer kreieren, war es um mich geschehen. Ein Filofax musste her.

Filofax

Endlich kann ich alles gestalten wie ich es will, Register und Listen für meine ganz eigenen Bedürfnisse erstellen und ganz wichtig: Rauswerfen, was ich nicht mehr brauche! Und was soll ich sagen, ich liebe es. Ich habe mittlerweile sogar selber Divider erstellt und Unmengen an Washi-Tapes gekauft.

 


Zuerst hatte ich einen Domino in der Grösse Personal, dann aber schnell gemerkt, dass das für mich nicht funktioniert. Ich brauche meinen Planer Zuhause, nicht zum mitnehmen und darum darf der auch genügend gross sein. Darum habe ich mir vor zwei Wochen nun einen A5 Filofax gekauft. Für unterwegs hab ich ein Mini-Moleskine in das ich einmal in der Woche die Termine ganz kurz synchronisiere.

Die Welt des Doodelns, der Washi-Tapes und des Handletterings ist riesengross und so unfassbar kreativ, dass es mich richtig reingezogen hat. Ich hatte früher in meinem Leben schon ein paar Jahre lang so eine Agenda-Kreativität ausgelebt. Ich habe diese Bücher sogar noch und witzigerweise sehen sie den heutigen Exemplaren gar nicht so unähnlich. Was ich da alles reingekritzelt und reingeklebt habe.

Ganz so bunt wie damals wird es aber jetzt nicht mehr. Auf Sticker und Sticky Notes kann ich zum Beispiel gut verzichten. Aber Washi-Tape hat es mir (und den Kindern) sehr angetan. So fein und so dekorativ und doch wirkt es nicht überladen. Ich liebe es.

Handlettering

Und natürlich kam Hand in Hand mit den Bullet-Journals und den ganzen Planer-Accounts auch das Handlettering. Es ist so hübsch anzusehen und gefällt mir sehr gut. Ich habe schon seit den Teenager-Jahren mehrere Handschriften, die ich gerne für verschiedene Anlässe verwende und möchte das Handlettering jetzt auch etwas mehr verwenden und ein paar buchige Zitate schön umsetzen. Mal sehen, ob das war für mich ist. (Nachtrag 2017: Das Handlettering habe ich niemals ernsthaft fortgeführt – zu unruhig ist meine Hand und meine Zeit setze ich lieber für andere kreative Tätigkeiten (Piano <3) ein). 

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4 Comments

  • Reply
    Franzi
    September 6, 2017 at 18:17

    huhu, ohh vielen Dank für die Verlinkung hihi. Mensch, da warst du aber fleißiger als ich, ich hab es tatsächlich nicht komplett durchgezogen und erst vor kuzren wieder angefangen. Hatte auch mal überlegt, auf Filofax zu wechseln, aber ich liebe einfach mein Leuchttrum so. Ich experimentier jetzt nur nicht mehr so, und halte es eher schlicht, dann kann nicht so viel schief gehen :D. Oh ich würde mich freuen,w enn wir auch Einblick in deine Handlettering-Versuche bekommen hihi 🙂

    glg Franzi

    • Reply
      Tabea
      September 8, 2017 at 13:47

      Hallo Franzi
      Danke für Deinen Kommentar. Ja, ich denke, das darf beim Bulletjournaling auch sein, dass man einfach mal eine Weile Pause macht. Ich hab auch ursprünglich genau vor einem Jahr mit dem BuJo angefangen, mich dann aber doch ab Januar für Filofax entschieden und momentan mach ich wieder lieber Bulletjournaling 😀 Das gerade unbenutzte System stelle ich einfach ins Regal und mache weiter, wenn ich wieder Lust drauf habe 🙂 Für die Termin habe ich einen Pocket Moleskine – da geht dann auch nichts vergessen trotz Planerwahn 😀
      Und last but not least hab ich einen Bulletjournalingaccount auf Instagram gemacht – einfach @bujo.buchbunt eingeben 😉
      Grüsse, Tabea

  • Reply
    Bröselchen
    September 10, 2017 at 10:55

    Liebe Tabea,
    mensch, saulieb, dass ich hier Erwähnung finden durfte, danke! Tatsächlich ist das Bullet Journal bei mir im Alltag mal mehr, mal weniger präsent. 2 Wochen mache ich es dann wieder, 2 Wochen nicht, aber das ist auch das Schöne dran. Ich kann eine Seite aufschlagen und hinschreiben was ich möchte, aktuell sind es bei mir eher Dinge wie „Dankbarkeitstagebuch“ oder „Blogartikel, die ich schon länger mal schreiben möchte“. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Journaling.
    Alles Liebe aus Mittelfranken, Brösel

    • Reply
      Tabea
      September 10, 2017 at 21:16

      Huhu Brösel
      Ja, den Beitrag hab ich ja schon vor einer Weile geschrieben, er ist nun einfach wieder veröffentlicht worden, weil ich den Blog wieder eingestellt habe (er war ein halbes Jahr komplett vom Netz).
      Und eigentlich braucht er richtiges Update, denn momentan mache ich wieder Bulletjournaling und der Filofax ist im Regal 😀 Wie du schon schreibst, es ist so, dass man das Notizbuch einfach nutzen kann, wie man es gerade braucht. Das ist ja das tolle am System!
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüsse
      Tabea

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