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Leserückblick September & Oktober 2016

Zwei Monate sind schon wieder vergangen. Die Zeit rast nur so dahin und ich bin einfach wieder mal überrascht wie schnell das immer geht. Hier kommt nun mein Leserückblick für die Monate September und Oktober.

In diesen beiden Monaten hatte ich zwei Lesehighlights: Einmal Das Schiff des Theseus und dann Die langen Tage von Castellamare.

September

Erst begegnete ich dem Homo Faber und seiner hinreissenden Geschichte. Das gelegentlich zynische und pragmatische Weltbild von Faber gefiel mir sehr. Seine Entwicklung, seine Selbstreflektion und die Relativierung seiner eigenen Aussagen und ganz speziell das offene Ende gefielen mir sehr gut. Für Liebhaber von Klassikern definitiv zu empfehlen. 

Dann las ich den Thriller Die Gotteswelle. Das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Es ist mir im Nachhinein leider in ziemlich langweiliger Erinnerung geblieben. Ich denke, es liegt nicht an der Geschichte an sich, sondern eher am Schreibstil des Autoren. Mehr dazu findet ihr in der oben verlinkten Rezension.

Und endlich kam das Buch, worauf ich am gespanntesten war: Das Schiff des Theseus. Es war ein echtes Leseerlebnis! Mit seiner innovativen Gestaltung macht es einfach Spass, darin zu lesen und die ganzen Beilagen und Kommentare zu entdecken. Mir persönlich hatte es aber etwas zu viele Rätsel und Ungelöstes drin. Ich bin nicht der Typ, der stundenlang über Rätseln brütet. Im Grunde mag ich Rätsel einfach nicht. Die innere Hauptgeschichte gefiel mir aber gut und allein aufgrund der Gestaltung des Buches kann ich es auch wirklich weiterempfehlen! Es ist einfach mal erfrischend anders und machte trotz allem richtig Spass!

Eines Tages war ich in der Stadt und es kam wie es immer kommt. Nur noch schnell beim Lieblingsbuchladen vorbei….. Tja und gekauft habe ich dann ganz spontan vom Tisch der Buchhändlerempfehlungen folgende drei Bücher: Die Hochzeit der Chani Kaufman, Eskandar und Wassermusik.

Oktober

Den Oktober habe ich eingeläutet mit ein paar hundert Seiten vom 2. Teil von The Song of Ice and Fire – A Clash of Kings. Mittlerweile bin ich dabei etwas mehr über die Hälfte.

Das Mädchen mit dem Perlenohrring habe ich mir als Hörbuch zugelegt und gehört. Ob ich das Hörbuch als Medium schätzen werde, weiss ich noch nicht, denn das Buch selber fand ich eher langweilig und darum will ich dieser neuen Art Geschichten zu erleben nochmal eine Chance geben. Mir wurde empfohlen, beim nächsten Mal auf einen richtig guten Sprecher zu achten. Mal sehen, ob das noch was wird mit dem Hörbuch und mir. Eigentlich ist es ganz praktisch, wenn man mal wirklich K.O. ist vom Tag und einfach nur einer Geschichte lauschen kann. Mal sehen.

Mitte Monat habe ich Die langen Tage von Castellamare gelesen und fand es grossartig. Es ist diese ruhige, gemütliche Atmosphäre, die es mir richtig angetan hat. Die Familiensaga geht über vier Generationen und die Geschichte hat viel Charme. Ich mag Geschichten, in denen man über mehrere Generationen eine Familie durch alle Krisen und Sorgen begleitet. Eine sehr stimmungsvolle Lektüre, die ich nur weiterempfehlen kann.

In den letzten Tagen habe ich Die Hochzeit der Chani Kaufman gelesen, welches ich sehr empfehlen kann. So sanft und berührend geschrieben. Die Autorin veröffentlich hoffentlich weitere Bücher, denn ich mag ihren Stil total gerne!

Ja und dann war da natürlich noch Zürich liest. Das letzte Wochenende war also sehr eindrücklich und ich konnte leider auch nicht zurückhalten mit neuen Büchern. Da gab es so eine Aktion im Unionsverlag, der konnte ich nicht wiederstehen. Da dieser Verlag genau mein Genre vertritt, mussten ein paar Werke mit und ich bin schon sehr gespannt auf die Bücher. Mein kurzer Bericht zu Zürich liest findet ihr hier verlinkt.

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