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Science Fiction

    Science Fiction

    Rezension Am Ende aller Zeigen

    Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst?

     

    Inhalt

    Edgar ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer weiss er nur eins: So kann es nicht weitergehen.

    Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Städte, Straßen, das Internet – ja, die Zivilisation selbst gehört plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total.

    Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die grösste Herausforderung seines Lebens gestellt: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er von Schottland nach Cornwall laufen, 500 Meilen durch ein zerstörtes, sterbendes Land. Under muss zu dem Mann werden, der er schon immer ein wollte.

    Eindruck

    Edgar ist ein ganz normaler durchschnittlicher Mittelstands-Familienvater und wird durch diese Katastrophe in eine ihm völlig fremde  Herausforderung unterworfen. Er ist gezwungen, seine Bequemlichkeit zu überwinden und seine Familie zu beschützen. Der Kampf ums Überleben beginnt.

    Die Charakterentwicklung von Edgar ist nur eine spannende Seite in dieser Story. Die Gedankengänge von Edgar waren teilweise wirklich köstlich und man kann sich gut in ihn und seine schlechte Lage hineinversetzen. Dieser im Grund verzweifelte und in seinem Leben feststeckende Vater ist plötzlich mit Problemen konfrontiert, die er sich in dieser Form niemals hätte ausmalen können. Dabei bleibt eine gewisse Komik nicht aus. Wirklich genial.

    Natürlich bietet der post-apokalyptische Hintergrund jede Menge Potential. Und dieses wurde mit verschiedenen Charakteren und Begegnungen auch schön herausgearbeitet. Spannend und in düsterer Atmosphäre begleiten wir Edgar und seine Freunde durch das zerstörte Land und begegnen dabei ganz verschiedenen anderen Überlebenden. Natürlich gehen nicht alle Begegnungen glimpflich aus und der Überlebenskampf ist in vollem Gange.

    Spannend, kurzweilig und einfach unterhaltsam hat dieser Roman mich wirklich begeistern können. Es war einfach mal erfrischend anders und durch diese Spannung hatte ich das Buch dann auch ziemlich schnell ausgelesen.

    Weitere Infos

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    Am Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker erschien 2016 beim Fischer Tor Verlag.